Blutegeltherapie - Hilfe aus der Natur

Der Biss eines Blutegels ist nicht sonderlich schmerzhaft. Man kann es allenfalls mit einem Insektenstich, einem leichten Ziehen oder mit einem Spritzeneinstich vergleichen.

Das Geheimnis der Blutegeltherapie liegt im Blutegelspeichel. Dieser enthält einen einzigartigen Wirkstoffcocktail aus ca. 30 verschiedenen Substanzen (u.a. Hirudin, Calin, Hyaluronidase, Eglin, Bdellin, Apyrase, Kollagenase, Destabilase, Hämentin, Orgelase).

Eine Blutegelbehandlung dauert in der Regel zwischen 1 u. 2 Stunden und ist sehr gut verträglich.

Blutegel im Einsatz über dem Huf
Podotrochlose-Patient
Blutegel im Einsatz am Genick des Pferdes
Behandlung einer Genickbeule

Der Speichel des Blutegels wirkt

  • entzündungshemmend
  • gerinnungeshemmend
  • beschleunigend auf den Lymphstrom
  • entstauend und entschlackend auf gestaute Entzündungsgebiete
  • schmerzstillend (und zwar lokal, ohne den Magen-Darm-Trakt oder den Organismus zu belasten!).

Behandelbar sind

  • alle akuten, subakuten und traumatisch bedingten Gelenkserkrankungen
    (dazu gehören auch Arthrose und Arthritis)
  • Spat
  • Gelenkgallen
  • Podotrochlose (Hufrolle)
  • Schale
  • Sehnenentzündung
  • akute Rehe
  • Abszesse / Furunkel
  • Fesselträgerreizungen
  • Genickbeulen
  • Wirbelsäulenerkrankungen